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«Eine Hand voll Leute, in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können bereits das Gesicht der Welt verändern.»




(Afrikanisches Sprichwort)




«howareyou» ist eine eigenständige Projektgruppe unter dem Dach des gemeinnützigen Fördervereins Kultur & Umweltbildung Fulda e.V.

Sie arbeitet mit der Nichtregierungsorganisation (NGO) «Beacon of Hope Uganda» (BoHU) zusammen. Temporär betreut sie auch jeweils individuelle Anliegen in patenschaftlichen Verhältnissen.
Die Zusammenarbeit begann nach einem Freiwilligendienst den die Gründerinnen, Sophia und Charlotte Campbell, im Jahr 2015 absolvierten.


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«Sophia und Charlotte Campbell»

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Woran wir glauben

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Bei «howareyou» steht die Freude und Ausdauer für den langfristigen Erfolg der Zusammenarbeit im Zentrum. Dies fällt uns nicht schwer, da wir von der Dankbarkeit, Fröhlichkeit und vor allem dem Mut unserer ugandischen Freunde in Mukono (Zentraluganda), stets auf’s Neue inspiriert und weiter angeregt werden. Die Erfahrung vor Ort lehrte uns vieles und tut es heute noch.


«Participation & Partnership»

Erfolgreiche Projektarbeit setzt voraus, dass wir Strukturen und Bräuche in Uganda anerkennen und respektieren. An Stelle künstlichem Überstülpen und Importieren europäischer Organisation, investieren wir unter Einbezug lokaler Ressourcen und Gegebenheiten in die Weiterentwicklung von bereits vorhandenem, einheimischem Wissen. Unsere Arbeit bedeutet somit einen regen Austausch. Dies erfordert eine starke Kommunikation zwischen lokaler Bevölkerung und Projektleitern. Die aktive Teilnahme der Zielgruppe an der Projektarbeit (als Förderung zur Selbsthilfe), ist dabei unser zentralstes Anliegen.    

«Empowerment»


Unsere Rolle in Uganda beinhaltet zwar das Brainstorming und Mitplanen von Lösungsansätzen, fokussiert sich aber in erster Linie auf die finanzielle Mobilisierung und Kommunikation zur Umsetzung einer möglichst nachhaltigen Verbesserung. Unsere Aufgabe ist es, die Widrigkeiten gemeinsam mit unseren ugandischen Partner*innen mit neuer Hoffnung anzugehen und die dafür benötigten Schritte über die ugandischen Grenzen hinaus zu kommunizieren. Unsere ugandischen Partner*innen sind daher Dreh- und Angelpunkt zwischen der lokalen Gemeinschaft und uns, sowie weiteren internationalen Unterstützern. Sie sind Menschen, die oftmals sehr Ähnliches wie die Betroffenen zu bewältigen hatten und an einer visionären Zukunft ihres Landes arbeiten möchten. Nicht zuletzt überwinden sie auch sprachliche und kulturelle Barrieren für uns.

«Sustainability»

Nach notwendiger Grundversorgung schaffen wir gemeinsam mit "BoHU" Projekte mit erweitertem Rahmen, um vielfältigere und lebendigere Prozesse erfolgreicher und nachhaltiger Entwicklungsarbeit zu ermöglichen. Je stabiler und selbstständiger solche Projekte im Laufe der Zeit werden, desto stärker wächst die finanzielle Unabhängigkeit.


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Stehen unsere Füße auf ugandischem Boden, so sind wir selbst gerne in den Dorfschulen, nehmen den Spaten in die Hand, helfen auf dem Bau (vgl. Projekt «Hope Center, Hope Farm») oder besuchen betroffene Personen und Familien. Durch die Unterstützung aus dem Ausland sind wir in der Lage, Nutztiere zu kaufen und vermitteln zu lassen, Wassertanks anzuschaffen oder Schulmaterial zu spenden. Berichte und Fotos halten unsere Spender*innen auf dem Laufenden und lassen sie unmittelbar an der Verwirklichung und dem gemeinsamen Erfolg teilhaben.    

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Mit über 60 verschiedenen Ethnien, sowie mindestens 43 verschiedene gesprochene Sprachen, fasziniert Uganda mit einer großen kulturellen Vielfalt. Ebenso verfügt das Land mit neun Nationalparks und sechs Wildreservaten über eine enorme Flora und Fauna und zudem über die Quelle des weissen Nils. Das tropische Klima mit zwei Regenzeiten pro Jahr bietet ¾ der Bevölkerung die Möglichkeit fruchtbarer Böden und damit, sich von der landwirtschaftlichen Betätigung zu ernähren. Übernutzungen, veraltete Agrarformen und Abholzungen aber treiben die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels immer steter an. Nebst reicher Naturressourcen und einiger unerschlossener Rohstoffquellen, zählt Uganda 2015 laut HDI («Human Development Index») dennoch zu den «Ländern mit niedrigem Entwicklungsstand», dies auf Platz 163 von 188.

Politik
Uganda wird heute unter die sogenannten «hybriden Regierungen» eingestuft: Seit Präsident Musevenis Amtszeit existieren demokratische Strukturen; diese werden aber oft auf anderen Wegen verändert oder beeinflusst.
Opposition, Zivilgesellschaft und Presse machen sich zwar bemerkbar, müssen aber mit Einschüchterungen und Versammlungseinschränkungen rechnen.
Viele Einheimische sprechen sich dennoch für ihren seit über drei Jahrzehnten amtierenden Präsidenten aus: Durch den militärischen Eingriff Ende der 80er und damit der Beseitigung des Chaos seiner Vorgänger Obote und dem blutrünstigen Idi Amin, erlangte der Präsident seine Popularität. Es folgten Reformen in den 90ern, die trotz doppelter Bevölkerungszahl den Anteil der unter der Armutsgrenze Lebenden von 56% auf inzwischen 20% senkte, die AIDS- Infektionsrate drastisch zurückgehen ließ und viele wirtschaftliche und institutionelle Neuerungen mit sich brachten. Währenddessen verringerte sich aber auch die Ethnien- und Parteienvielfalt in der Regierung und Vetternwirtschaft fanden ihre Verbreitung. Die eifrigen Reform-Bemühungen beginnen nachzulassen; die Aufrechterhaltung eingerosteter Machtkonstellationen fördert die Korruption. Im Transparenzindex auf Platz 139 von 168 Staaten, werden auch menschenrechtliche Angelegenheiten in Uganda immer schärfer beobachtet.

Immerhin nehmen die ugandische Menschenrechtskommission, sowie das Parlament, die obersten Gerichte und der Rechnungshof immer vehementer ihre Rolle als unabhängige Organe wahr.

Ökonomie, humane Entwicklung und Wirtschaft
Paradoxerweise steht das stabile ökonomische Wachstum (jährlich 3,6 %), im fatalen Gegensatz zur humanen Entwicklung: Viele Ugander sind vom ökonomischen Wachstum ausgeschlossen und verfügen oft nicht einmal über eine Grundversorgung. Davon sind vor allem Frauen, Bewohner der ländlichen Gebiete und Kinder betroffen. Grund dafür sind neben der Korruption vor allem Missmanagement, das Fehlen grundlegender Infrastruktur sowie falsche Prioritäten.
Der größte Sektor, in welchem fast die komplette Bevölkerung Ugandas eingebunden werden kann, ist nach wie vor die Landwirtschaft. Dennoch fährt die Regierung fort, vor allem asiatischen Investoren Land zu verkaufen, die sich derzeit mit wachsendem Interesse an Rohstoffen und Exporten aus Subsahara - Afrika und somit auch dem Binnenstaat Uganda beteiligen. Binnenstaaten sind nicht nur mit der Anbindung am Handel logistisch stärker herausgefordert; sie sind auch von der unmittelbaren Nachbarschaft zu politischen Krisenherden, im Beispiel Ugandas der Südsudan und der demokratischen Republik Kongos, beeinflusst.
Investoren sind ein wesentlicher Bestandteil zur Armutsbekämpfung; die Partnerschaft mit den asiatischen Investoren ist jedoch rein geschäftlich und frei von entwicklungstechnischen Absichten. Damit wird nicht nur die Ernährungssicherheit vieler Landwirte bedroht; ebenso werden Arbeiter häufiger importiert als im Land angeworben oder es bestehen solch schlechte Bedingungen, dass die Arbeit keine wirkliche Lebensverbesserung für Ugander darstellt.

Nationaler Entwicklungsplan
Im nationalen Entwicklungsplan der ugandischen Regierung von 2015, sowie der 2013 vorgestellten «Vision 2040», werden äußerst ehrgeizige Ziele dargelegt. Das Pro-Kopf-Einkommen soll bis dahin das zwanzigfache betragen; die derzeit verfügbaren Mittel reichen aber zu solch einer Entwicklung nicht aus.

Africa on the rise
Entgegen plakativer Afrika-Bilder einseitiger Medien, herrscht auf dem Kontinent zurzeit eine neue «Africa on the rise» («Afrika erhebt sich») - Stimmung; dies bestätigt selbst der IMF aus der Perspektive der letzten 10-15 Jahre. Tatsächlich hatten sich die Entwicklungsmöglichkeiten um mindestens 30 bis 40 Jahre verschoben, denn die meisten Länder schafften es nicht, sich nach der Entkolonialisierung zu behaupten. Die zerrüttete Ausgangslage und das strukturelle Vorbild weißer Dominanz ließ eine solche Erwartungshaltung aber auch unmöglich erscheinen. Das darauf folgende politische Zeitalter des kalten Krieges, mit dem Wetteifer auf beiden Seiten, sich politisch und wirtschaftlich Verbündete zu schaffen, sowie der fortwährende Appetit nach den Rohstoffen Afrikas, bestimmten die ersten Jahrzehnte der Unabhängigkeiten maßgeblich. Entwicklungshilfe wurde zu lange als manipulativer Wirtschaftshebel missbraucht; im Wechselspiel ebenso von afrikanischen Staatsoberhäuptern. Vieles verursachte mehr Schäden oder Abhängigkeit, als tatsächlichen Fortschritt. Die Zeit der berühmt berüchtigten Diktatoren Afrikas ist heute größtenteils vorbei, dennoch bewegt sich der Umbruch zäh voran – aber er existiert.

Entwicklungsarbeit
Es ist wichtig, die Entwicklungsarbeit auf die Hilfe «für die Menschen», statt auf Hilfe «für das Land» hinzuweisen. Die Unterstützung von unten her verhilft Betroffenen nicht nur zu einem menschenwürdigen Dasein, sondern soll auch die eigene Teilnahme an der Zukunft ihres Landes stärken und unterstützen. Der wahre Prozess setzt sich in Gang, sobald die Einheimischen selbst in der Lage sind, für sich und ihre Interessen einzustehen. Eine lineare Entwicklungspolitik existiert nicht: Es handelt sich vielmehr um einen sozial-politischen Prozess, bei dem selbst positive Entwicklungen jeder Zeit eine andere Richtung annehmen können.

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Projekte mit BoHU:
Hope Center und Hope Farm

Aktionsprojekte:
Rihannan, Kevin und Geschwister, Jaqueline und ihre Familie

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Dsc 9270
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Das «Hope Center» ist ein im Jahre 2013 eröffnetes Zentrum, das heute als Primarschule für die 1. - 3. Klasse und weiter auch als Treffpunkt für Workshops, sogenannte «Community outreaches» und weitere soziale Aktionen dient. Es liegt in Mitten üppiger Vegetation einer Dorfgegend, die Kasala genannt wird (Bezirk Mukono). Der Entstehung liegt einer Idee zu Grunde, die BoHU-Gründer Isaac Ssamba und dessen Freund, nach Besuch der Gegend von Kasala, zusammen mit deren Einwohnern ausgearbeitet haben. Die Einwohner Kasalas sind von medizinischer, sowie von vielen weiteren Grundeinrichtungen und Ressourcen zu weit entfernt und somit von der Teilhabe ausgeschlossen. Medizinische Behandlungen sind in Uganda allgemein nicht nur schwer zu erreichen, sondern bei einem durchschnittlichen Einkommen auf dem Land von 20 € im Monat auch unbezahlbar. Trotz neuer Gesetze zur Gesundheitsversorgung besteht weiterhin eine geringe Lebenserwartung (ca. 58 Jahre) und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Die Arbeit von privaten Institutionen und NGOs ist daher weiterhin unerlässlich.
Das «Hope Center» ist ein erster Schritt, um mit Bildung und medizinischer Versorgung (in Form einer geplanten Apotheke) sich den drängendsten Anliegen der Betroffenen an einem Ort anzunehmen. Bisher gelang die Einrichtung einer Primarschule, die Vergabe von Nutztieren und der Bau einer zentralen Wasserstelle im Dorf.
Der Zugang zu sauberem Wasser liegt in Uganda bis jetzt bei 56%, der Zugang zu Sanitäranlagen bei 41%. Die meisten Krankheiten und Epidemien sind Folgen von verschmutztem Wasser oder zu geringer Wasseraufnahme. Das heiße und feuchte Klima sorgt zudem für eine rasantere Verbreitung von Krankheiten.    

 
Weitere Aktionen im «Hope Center»
Es werden Workshops und Aufklärungskampagnen organisiert, in denen zentrale Themen wie Wege zur Kleinunternehmung durch Handwerk, insbesondere für Frauen und Jugendliche oder HIV/ Aids thematisiert werden.  


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Seit 1997 besteht in Uganda Schulpflicht unter 15 Jahren. Alle Kinder haben Anspruch auf sieben Jahre Schulunterricht, wobei die Grundschule für die ersten vier Kinder kostenfrei ist. Wie im Falle der medizinischen Versorgung, sind aber auch die Bildungsmöglichkeiten nicht garantiert. Die Familien zählen häufig mehr als vier Kinder und brauchen daher die aktive Unterstützung der Kinder für den Lebensunterhalt der Familie oder zur Betreuung jüngerer Geschwister. Die Abschaffung der Grundschulgebühr führte zudem zu einem Absinken der Unterrichtsqualität: Lernmittel können nicht mehr bezahlt werden und ausgebildete Lehrer wandern aufgrund zu geringen Gehalts ab. Dadurch entstehen neue Gebühren, durch welche die Kosten für Schulmaterial, Verpflegung und der obligatorischen Schuluniform gedeckt werden sollen. Die Schulgebäude sind meist in desolatem Zustand ohne Strom, Wasser oder sanitäre Anlagen. Der lange Schulweg zu Fuß birgt insbesondere für Mädchen eine Gefahr. Diese und viele weitere Gründe führen deshalb dazu, dass die meisten Kinder nicht über eine Grundschulbildung hinauskommen. Die Analphabetenquote liegt zu Zeit bei 34 %.
Die Gründung der «Children’s Academy» stellt daher für viele Kinder in Kasala die letzte Möglichkeit auf Bildung dar; oft ist es auch der einzige Ort, an dem sie eine warme Mahlzeit bekommen oder als Halb-oder Vollwaisen betreut werden. Die Gemeinschaft von Kasala unterstützt wo sie kann, teils durch geringere Gebühren oder freiwillige Mithilfe beim Aufbau des Centers, durch einen Sack Bohnen oder einer kleinen Ladung von Ziegelsteinen. Es ist uns ein Anliegen, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, bzw. in besonders tragischen Fällen Kinder komplett kostenfrei aufzunehmen. Wir besitzen nicht die Kapazität, um alle Kinder der Gegend Kasalas aufzunehmen. Dennoch erhoffen wir uns, immer mehr an Stabilität und Qualität zu gewinnen, um nach einiger Zeit die Primarstufen zu erweitern und somit länger und noch mehr Kindern Bildung vermitteln zu können.

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Aufgenommen und erstellt von Cynthia Marton

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Die «Hope Farm» ist ein neues, landwirtschaftliches Großprojekt von BoHU, welches im August 2017 in Katosi seinen ersten Spatenstich erlebte. Durch Anbau, sowie Groß- und Kleintierhaltung sollen Gewinne erzielt werden, welche die Finanzierung des «Hope Center» in Kasala in Zukunft sicherstellen sollen.

Idee der Nachhaltigkeit & Selbsthilfe 

BoHU war es immer ein Anliegen, die Projekte am «Hope Center» und deren Erhalt in steigender Verantwortung in die Hände der Bewohner von Kasala zu legen. Damit soll eine nachhaltige Wandlung bewirkt werden, die auch ohne permanente Abhängigkeit funktioniert.
Die Unterstützung zur Selbsthilfe setzt oftmals zuerst eine generelle Linderung der drängendsten Nöte voraus. Deshalb steht diese oft stärker im Vordergrund und die angestrebte Eigenständigkeit muss noch zurücktreten. Nach dem Aufbau der grundlegenden Einrichtungen des Hope Centers aber, ermöglicht das neue Projekt der «Hope Farm» diese nicht nur eigenständig zu erhalten, sondern auch mit neuen Ideen aktiv zu erweitern.

Aufbau mit Zukunft

Alle Bereiche des «Hope Center», so wie etwa der Schule, des Wasserzugangs oder des Grundstücks, besitzen sogenannte «Kommites», die sich jeweils aus Repräsentanten aus Kasala und einem BoHU- Betreuer zusammensetzen. Planung sowie Reflexion darüber, was gebraucht wird und was getan werden kann, werden somit aktiv auch von der Gemeinschaft mitbestimmt. Durch die Schaffung eines grundlegenden Rahmens wird nun mit genauerem Fokus die Eigeninitiative gefördert. Es sollen keine Abhängigkeitsstrukturen entstehen, die auf Dauer passives Verhalten provozieren würden. Die Wichtigkeit, kontinuierlich in die Idee des «Hope Center» zu investieren, soll grundlegend gefestigt werden. Die Stärkung der Kleingruppen zu mehr Leitungsbereitschaft und Eigenverantwortung soll deshalb durch das Einkommen aus der «Hope Farm» ermutigt werden.
Es wird das «Hope Center» befähigen, beispielsweise weiterhin die Mehrheit der Kinder kostenfrei zu unterrichten und vor allem verpflegen zu können. Es unterstützt die Gemeinschaft von Kasala bei der Aufrechterhaltung des Hope Centers und erzeugt das Gefühl einer realen Einflussnahme. 

Wann startet die Farm? 
Bis jetzt entstand ein einfaches Haus aus zwei Räumen für den zukünftigen Landwirt, der sich um die Hope Farm kümmern wird. Ebenso ist die Vollendung des großen Hühnerstalls nahe. Der Landwirt stammt aus Masala und erhält Agrar - Schulungen, um gezielt für das Wachstum der Hope Farm zu sorgen. Diese werden von Agrar - Unternehmen kostenfrei angeboten, da sie Steuervorteile genießen, sich aber damit zum Angebot der Weiterbildung beim Staat verpflichten. Bereits nach der baldigen Vollendung des Hühnerstalls, wird mit den Hühnern und dem Verkauf von Eiern begonnen. Abhängig von der Größe und Regelmäßigkeit von Spenden, wird immer weiter ausgebaut und die Farm kann erweitert werden. In der Zwischenzeit werden wir freundlicherweise von der Genesis Foundation in Sachen Schulmaterial und Lehrerlöhne unterstützt, um unsere Konzentration und Investitionen tatsächlich in die Farm einbringen zu können.











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Aufgenommen und erstellt von Cynthia Marton

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Kevin Ssemakula
Er hatte sich den Fuß gebrochen und benötigte eine OP, die ihm seine Eltern nicht finanzieren konnten. Der Erfolg der Operation war großartig. Er kann wieder Fußball spielen, erlernte diesen Sommer das Schwimmen, geht weiter zur Schule und hilft seiner Familie auf dem Feld. Sein Zuhause konnte instand gesetzt und Möbel beschafft werden.
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Für Kevin Ssemakula haben wir eine Familie gefunden, die ihm den Schulbesuch die nächsten Jahre ermöglichen wird.
Auch für seinen Bruder Kyojo David haben wir eine Unterstützung für das Jahr 2018 gefunden. 

Für ihre Geschwister Mbuga Kuseine und Porinne Malumansi, suchen wir noch jeweils eine finanzielle Unterstützung.

Die drei Jungs müssen auf eine weiterführende Schule, welche sich in der nächsten Stadt, Kalagi befindet (ca. 7 Km von Zuhause entfernt).
Diese Schule kostet 135 Euro im Jahr. Zusätzlich brauchen sie jeweils eine Schuluniform, Schuhe, Rucksack und Schulmaterial. 
Eine Patenschaft mit 160 Euro, ermöglicht einem Jungen den Schulbesuch für ein Jahr. 

Damit die Jungs zur Schule kommen, möchten wir ihnen ein Fahrrad mit Schloss kaufen.
Dafür sammeln wir Spenden von 110 Euro.

Porinne Malumansi geht auf die Children's Academy, am Hope Center.
Auch sie braucht für ihren Schulbesuch eine jährliche Unterstützung von 100 Euro.

Rihannan  
Sie ist ein kleines Albino Mädchen mit einer bewegenden Geschichte. Dank großzügiger Spenden, konnten wir notwendige medizinische Untersuchungen und Behandlungen ermöglichen. Ihrer Familie konnten wir ein neues Zuhause schaffen. Rihannan besucht jetzt seit Anfang 2016 mit Porinne die "Children's Academy".
Für Rihannan suchen wir eine/n Paten/-in (100 Euro im Jahr) für ihren weiteren Schulbesuch.







































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Dies ist unser aktuellstes Aktionsprojekt (seit Sommer 2016). Über eine Mitarbeiterin von Beacon of Hope lernten wir drei Waisen kennen: die 24-jährige Nalvgo Jaqueline (mit Töchterchen Evelyn Namutebi, 4), die 15-jährige Maziwa Josephine und den 11-jährigen Simon Peter Sekyanzi.
Nach dem Tod der Eltern sind die drei Geschwister zur Tante gezogen. Diese hatte selbst aber nur eine bescheidene Einraum-Hütte. Maziwa Josephine erhält Essen und Unterkunft bei einer Frau, bei der sie im Haushalt hilft. 2015 erlitt ihre Schwester Jaqueline jedoch einen Schlaganfall und erblindete. Seither ist es ihr daher nicht mehr möglich, die Tante im Haushalt zu unterstützen. Wir waren mit ihr im Krankenhaus, doch es war zu spät. Jaqueline wird blind bleiben. Gemeinsam beschlossen wir, als erstes für ihren jüngeren Bruder und ihre Tochter den Zugang zur Schule zu organisieren.

Für Jaqueline und ihre Familie wollen wir bis zu 3000 € Spenden sammeln, um ihnen ein neues Zuhause zu bauen.

Außerdem suchen wir auch hier eine Unterstützung von jeweils 120 Euro im Jahr, für Evelyn und Simon Peter, um ihnen den Zugang zur Schule zu ermöglichen.

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✔︎ können Spenden an lokale ugandische Projekte von der Steuer in Deutschland abgesetzt werden    

✔︎ unterstützen sie ein lokales Projekt - lokale Projektleiter - Hilfe zur Selbsthilfe

✔︎ gehen 100 % der Spenden an das gewählte Projekt,
0 % Verwaltungskosten

 ✔︎ Sie den gemeinsamen Erfolg mit uns über zugeschickte Berichte, Fotos und Videos  

 ✔︎ begleiten Sie uns online oder erleben Sie bei Gelegenheit mit uns das Anpacken vor Ort

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«Ich studiere seit Herbst 2015 Sozialwissenschaften und interkulturelle Beziehungen in Fulda. Schon als kleines Mädchen hatte ich den Traum, mich für Menschen in ärmeren Regionen der Welt zu engagieren.
Bei «howareyou» investiere ich meine Zeit und Energie für mehr Gleichgewicht und Gerechtigkeit in der Welt, d. h. für eine gerechtere Umverteilung der Ressourcen und damit für bessere Ausgangschancen.
Wir möchten durch «howareyou» die bestehende Eigeninitiative fördern und fokussieren uns in den Projekten darauf, dass diese von den Menschen vor Ort geführt werden. Es sollen keine Abhängigkeiten entstehen. Daher liegt mir die Zusammenarbeit, unser «Andocken» an BoHU sehr am Herzen und macht unsere Arbeit erst möglich.»
                                                                           -Charlotte Campbell, Deutschland (23)-  

«Ich studiere in Mannheim Waldorfpädagogik. Angefangen hat «howareyou» für mich mit meiner Schwester Charlotte, die mich mit ihrem Willen, ihrem Mut und ihrer Stärke so sehr beeindruckt hat. Alles, was wir bisher getan haben, war immer mit viel Freude verbunden. Es fühlt sich einfach gut an, etwas zu tun, das Sinn macht, wenn auch nur im Kleinen. Vor kurzem kam meine Tochter zur Welt und gab mir damit noch mehr Grund, mich für mehr Menschlichkeit in der Welt einzusetzen.»
                                                                          -Sophia Campbell, Deutschland (25)-  

«Ich habe in Köln Sozialwissenschaften im Bachelor studiert. Meine große Leidenschaft ist das Reisen und falls ich nicht gerade unterwegs bin, verbringe ich meine freie Zeit am liebsten mit Freunden. Von Oktober bis Ende November 2016 war ich in Uganda und habe die Partnerprojekte vor Ort betreut. In dieser Zeit haben wir es geschafft, das «Chicken-House», sowie die Aufbewahrungskammer für die «Children’s Academy» fertigzustellen. Es war eine einzigartige Erfahrung, mit den Menschen Hand in Hand zusammen zu arbeiten. Seither möchte ich weiterhin aus Deutschland Unterstützung leisten.»
                                                                            -Mariel Geppert, Deutschland (25)-  

«Ich studiere Waldorfpädagogik in Mannheim. Ich liebe es zu reisen, die Natur, sowie die Arbeit mit Kindern. Im Frühling 2016 war ich in Uganda und habe dort u. a. unterrichtet. Sofort habe ich mich in das Land und die Menschen verliebt. Außerdem habe ich erlebt, wie viel man erreicht, wenn man mit den Menschen vor Ort zusammenarbeitet und so in kleinen Schritten die Welt verändern kann.»
                                                                          -Leonie Günther, Deutschland (22)-  

«Ich lebe in Hamburg und habe mein duales Studium in Mannheim mit dem Bachelor of Arts – Eventmanagement abgeschlossen. Seit Oktober 2015 bin ich Gründer und Geschäftsführer von «Mugge – Event & Booking Agentur». Ich empfand schon immer das Verlangen, etwas Gutes und Nachhaltiges in dieser Welt zu bewirken. Aus dieser Motivation heraus, habe ich meine Bachelorarbeit über ein mögliches Konzept geschrieben, mit dem die Eventbranche sozial-nachhaltiger umgesetzt werden könnte. Mit «howareyou» und den beiden sympathischen Gründerinnen, habe ich ein Projekt gefunden, mit dem ich mein erarbeitetes Konzept realisieren und mit meinem persönlichen, sozialen Engagement kombinieren kann. Meine Kernaufgabe sehe ich in der Akquise von Spenden, sowie dem Bereich der «Public Relations».
                                                                           -Stanley Wortman, Deutschland (25)-  

«Ich komme aus Fulda, bin Musiker und freue mich sehr zu sehen, wie man Menschen mit der eigenen Kunst glücklich machen kann. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn ich in Zukunft auf den Konzerten Spenden sammeln kann, damit «howareyou» am anderen Ende der Welt etwas von diesem Glück weitergeben kann.»
                                                                          -Ben-Giacomo Wortmann, Deutschland (23)-

«Ich lebe derzeit in Karlsruhe und studiere dort im Master an der Hochschule für Musik. Nach dem Abitur in der Schweiz zog es mich nach Afrika, um praktisch vor Ort zu erleben, was ich bisher nur gelesen oder gehört hatte. Nach ersten Eindrücken in Ghana, recherchierte ich für meine zweite Afrika-Reise nach lokalen NGOs und stieß auf die Arbeit von «Beacon of Hope». Im Sommer 2013 reiste ich zum ersten Mal nach Uganda und war beim ersten Spatenstich des «Hope Center» und des Grundaufbaus dabei. Seither ließ es mich nicht mehr los, wie viel mit sehr wenig zu erreichen war und unterstützte fortan als Botschafterin die Arbeit von «Beacon of Hope». Im Sommer 2016 wieder zurück in Uganda, lernte ich Charlotte Campbell und den frisch gegründeten Verein «howareyou» kennen. Ich war überzeugt davon, dass der Zusammenschluss unserer Unterstützung für die wertvollen Projekte in Uganda ein grosses Potenzial hatte: gemeinsam stark nicht nur in Uganda, sondern auch zurück in Deutschland.»
                                                                          -     Cynthia Marton, Schweiz-Ungarn (24)-  

Für die Projektleiter vor Ort, können Sie sich über das aktuelle Team auf der BoHU-Website informieren: http://beaconofhopeug.org

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VR Genossenschaftsbank Fulda eG

Vereinskonto:
IBAN: DE08 5306 0180 0000 6197 44
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Gerne kannst du dein Lieblingsprojekt (Langzeit- oder Aktionsprojekt) im Verwendungszweck angeben.
Wir werden deinen Wunsch berücksichtigen!

Bei den Langfristigen Projekten, wie dem Hope Center und der Hope Farm, setzen wir die Spenden in Absprache mit Beacon of Hope ein.

Dahingegen werden die Aktionsprojekte von unsere Koordinatorin, Scovia Mukahirwa, betreut und organisiert. Sie hält Absprache mit der/den Zielperson(-en), sowie Rücksprache mit uns.

Im Falle einer Patenschaft für Rihannan, Kyojo David, Mbuga Kuseine, Poren Malumansi, Evelyn Namuteb, oder Simon Peter Sekyanzi - kontaktiert uns gerne über Email: howareyou-ug@web.de

Wichtig: Alle Geldspenden fließen vollständig in die Projekte. Zusätzliche Kosten, z. B. für Informationsmaterial oder Reisespesen werden nicht von den Spenden bezahlt; sie werden entweder von freundlichen Unterstützern als Sachspende zur Verfügung gestellt oder von den «howareyou»-Mitgliedern selbst getragen. Die Mitglieder von «howareyou» arbeiten ehrenamtlich.



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Gemeinsam mit Dir konnten wir Wohnraum schaffen, die erfolgreiche Behandlung kranker Menschen bewirken, sowie Kindern den Zugang zur Schule ermöglichen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei:

der Codevise Solutions Limited, ohne deren Unterstützung diese Seite nicht existieren würde

der Onlineredaktion des Westdeutschen Rundfunks Köln für die freundliche Unterstützung 

der Rudolf - Steiner Schule Loheland für diverse großzügige Sach - und Geldspenden.

dem Lions Club Jesteburg für ihre regelmäßige Unterstützung und Ihren festen Glauben an unsere Arbeit

- und vielen Freunden und Bekannten für Ihre Hilfe bei verschiedenen (Spenden-) Aktionen, Beratung und teilen von Know - How. 




 





  
 







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Vorstand:

Renate Hadwiger und Timo Schadt
Feldstr. 11 – 36166 Haunetal

Tel. 0 66 73 – 91 84 63
Fax 0 66 73 – 91 84 65
Steuer-Nr.: 02 250 552 39

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Timo Schadt
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Betreuung: Markus Weber/ Die Projektmacher

Kontakt / howareyou
Charlotte Campbell
Heinrichtraße 81,
36037 Fulda
Email: howareyou-ug@web.de, oder ccampbell@web.de

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